Dienstag, 27. Januar 2015

[Rezension] Lessing, Gotthold Ephraim ~ Nathan der Weise


Einzelband

Das Buch

- Titel: Nathan der Weise
- Autor: Gotthold Ephraim Lessing
- Verlag: Reclam
- Seitenzahl: 152 Seiten
- Format: Taschenbuch
- Erschienen 1779 (uraufgeführt 1783)
- Preis: 3,00€
- ISBN: 978-3-15-000003-8
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Inhalt

"Gotthold Ephraim Lessings Nathan der Weise (1779 erschienen und 1783 uraufgeführt) ist eines der zentralen Werke der deutschen Aufklärung. Der Text, der sich mit seiner Bezeichnung als "dramatisches Gedicht" der Festlegung auf eine der dramatischen Gattungen entzieht, trug wesentlich dazu bei, den Blankvers als den klassischen deutschen Dramenvers zu etablieren. Mit seinem Nathan reagierte Lessing auf die religiöse Orthodoxie und Intoleranz seiner Zeit. Ort der Handlung ist Jerusalem während der Kreuzzüge – eine Stadt, in der Christentum, Islam und Judentum direkt aufeinandertreffen. Höhepunkt des Stücks, in dem es um eine moral- und geschichtsphilosophische Botschaft, um die Aufforderung zu Toleranz und Humanität geht, ist die berühmte Ringparabel, die der reiche jüdische Kaufmann Nathan erzählt: Sie soll die hintergründige Frage des Sultans Saladin beantworten, welche der drei Religionen die wahre sei. Nathans Antwort ist die Forderung nach einem gleichberechtigten Nebeneinander aller Religionen. "

Wie komme ich zu dem Buch?

Meine Wahl für das Hausarbeitsthema ist auf dieses Buch gefallen. 

Vorab: Meine Erwartungen

Ich weiß ehrlich gesagt nicht so genau was ich erwarten soll, da ich dieses Buch ja nicht aus Vergnügen lese. In der Schule haben wir uns zwar bereits mit einzelnen Auszügen auseinandergesetzt, aber das reicht ja nicht aus, um sich eine angemessene Meinung bilden zu können. 

Meine Meinung

Der Inhalt von Nathan der Weise war mir bereits bekannt, da wir (hauptsächlich) die Rinparabel bereits von oben bis unten, von hinten bis vorne durch interpretiert haben.
Bei diesem Buch handelt es sich um ein Theaterstück, benannt als ein 'dramatisches Gedicht'. Die reine Dialogform ist nicht so mein Favorit und im Normalfall hätte ich 172 Seiten auch wesentlich schneller lesen können. Trotzdem muss ich aber zugeben, dass das Buch mich tatsächlich ein bisschen überraschen konnte.
Die Idee, die hinter dieser Geschichte steckt, ist - wenn man sich ein bisschen Mühe gibt, diese zu interpretieren und man versucht, sich in sie hinein zu versetzten - recht clever formuliert. Tatsächlich kann ich einige Aussagen daraus für mich selbst mitnehmen und meiner Meinung nach, sind diese Überlegungen auch immer noch auf die heutige Gesellschaft anzuwenden.
Der letzte Akt konnte mich dann sogar so packen, dass ich freiwillig gerne weiter gelesen habe, um zu erfahren, wie es denn nun ausgeht.

Fazit

Dieses Büchlein hat mich war nicht vom Hocker gehauen, konnte mich aber trotzdem überraschen.
Ein Durchschnittbuch für mich. Soll heißen: Wenn ihr Nathan der Weise für die Schule/Uni lesen müsst... Meckert nicht. Es sind nur 172 Seiten, die gar nicht mal so schlimm sind, wie sie aussehen :D

Empfehlung

(Ach so als Tipp.. Wenn ihr das Buch kaufen wollen solltet (kann  ja mal vorkommen), dann rate ich euch davon ab es bei Amazon zu kaufen. Die Buchpreisbindung ist mittlerweile abgelaufen und Amazon packt da so im Vergleich echt unmögliche Preise drauf.)

Zitat

"Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen."
- "Doch selten etwas Bessers."
- Seite 35

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Für die Challenge

Mein 1. Buch im Jahr 2015.

Sub Destroyer - Challenge
16. Ein Buch mit einem Cover, das du nicht so toll findest. 
Ich mag gelb nicht.


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