Samstag, 17. Dezember 2011

[Rezension] Hudson, Tara ~ Wenn du mich siehst


Mein Buch des Monats - Dezember!


Einzelband

Das Buch

- Titel: Wenn du mich siehst
- Originaltitel: Hereafter   
- Autor: Tara Hudson
- Verlag: Heyne  Verlag
- Seitenzahl: 350 Seiten
- Preis: 14,99€
- ISBN:  978-3-453-26723-7    
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Inhalt
Eine Liebe, die selbst den Tod besiegt

Amelia ist 18 – zum Zeitpunkt ihres Todes. Seitdem streift sie als ruheloser Geist durch die Kleinstadt, in der sie einst zur Schule ging, mit Freunden die Nachmittag verbrachte, lernte, lachte, liebte: All dies scheint ihr unwiderruflich verloren. Doch dann lernt sie Joshua kennen, der mit seinem Wagen über die Böschung schießt und beinahe ertrinkt – in jenem Fluss, in dem Amelia ihren Tod fand. In letzter Minute wird er gerettet. Tief in den dunklen Fluten aber erblickt er für einen Sekundenbruchteil Amelia, die ihm in dem verzweifelten Versuch zu helfen hinterhergesprungen ist. Und das Wunder geschieht: Die Gabe, Amelia sehen, hören und sogar berühren zu können, bleibt Joshua erhalten. Er trifft sich mit ihr und die anfängliche Beklommenheit beider weicht bald einer zarten Liebe. An seiner Seite kann Amelia das unheimliche Zwischenreich, in dem sie einer Gefangenen gleich orientierungslos umherirrte, verlassen und ein Stück weit ins Leben zurückkehren. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer: Denn da ist noch jemand, der Amelia sehen kann, jemand, der Böses im Sinn hat und sie endgültig ins Jenseits befördern will …

Meine Meinung
"Die lebenden Menschen, die in meine Nähe gerieten, gingen nicht durch meinen Körper hindurch, sondern schienen stattdessen achtlos um mich herumzugehen, als sei ich bloß ein Hindernis in ihrem Weg."
- Seite 23

Erst einmal zum Titel: Am Anfang mochte ich ihn nicht. Jetzt, wo ich das Buch durchhabe, finde ich ihn ganz passend. Genau wie das Cover eigentlich auch.
Bevor ich zu lesen begann, hätte ich nicht eine so tolle Geschichte zwischen diesen Buchseiten erwartet. Ich bin also positiv überrascht :)
Das Zitat oben erinnert mich ein bisschen an die "Löcher in der Menge" aus der Arkadien-Reihe. Das finde ich keineswegs schlimm, sondern eigentlich eher zufriedenstellend, dass dieser faszinierende Gedanke bestätigt wurde. Auch wenn die beiden Bücher absolut nichts miteinander zu tun haben.
Amelia ist ein Geist. Das ist mal eine willkommene Abwechslung von den derzeit beliebten Engeln.
Ihre Welt ist sehr realistisch dargestellt und jedes Detail wurde beinahe liebevoll beschrieben. Immer logischer setzt sich dieses Bild, ihre Welt, für den Leser im Laufe der Geschichte zusammen. Ich hatte nirgendwo das Gefühl, dass etwas unwichtig war, auch fehlte mir nirgendwo etwas. Es gab also keine auffälligen Lücken in der Handlung.
Der Leser wird von einer spannenden Szene zur nächsten geworfen und so durch den Lauf der Geschichte mitgerissen. (Ich hatte nur kurz angelesen und konnte schon nicht mehr aufhören)
Am Anfang hat Amelia noch wenige Erinnerungen an ihr früheres Leben. Erst durch die Begegnung mit Joshua, die relativ am Anfang des Geschehens stattfindet, bekommt sie einige dieser Erinnerungen zurück. Unter anderem auch die Erinnerungen an ihren (wie ich finde) grausamen Tod.
Das Ende ist in sich abgeschlossen, aber trotzdem lässt sich die Autorin den Freiraum für eine mögliche Fortsetzung.

Fazit
Eine sehr gelungene Geistergeschichte! Ich würde sie ab dem Alter 12-13 Jahre empfehlen. Dabei würde ich noch nicht einmal behaupten, dass es nur etwas für Mädchen ist, obwohl es uns wahrscheinlich besser gefällt als den meisten Jungs unter uns ;)
Wenn es einen 2. Band geben sollte, sage ich euch natürlich bescheid!



Einen herzlichen Dank an den Heyne Verlag, für die Bereitstellung von diesem Rezensionsexemplar!

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