Samstag, 17. Januar 2026

[Rezension] Blake, Matthew ~ Sophie L

 

Einzelband

Das Buch 
- Titel: Sophie L
- Original: Sophie L
- Autor: Matthew Blake
- Verlag: Fischer Scherz
- Seitenzahl: 380 Seiten
- Format: Paperback
- Erschienen am 30. Dezember 2025
- Preis: 18€
- ISBN: 978-3-651-00127-5
Gelesen vom 01.01. bis zum 02.01.2026
Buch beim Verlag
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Inhalt
"Was, wenn eine Erinnerung dich das Leben kosten kann?
Olivia Finn, Gedächtnisexpertin an einem Londoner Krankenhaus, erhält einen merkwürdigen Anruf aus Paris: Ihre Großmutter Josephine ist im berühmten Hotel Lutetia aufgetaucht und behauptet, sie heiße eigentlich Sophie und habe hier vor Jahrzehnten einen Mord begangen. Olivia reist sofort nach Paris, um sich um die scheinbar verwirrte Josephine zu kümmern. Doch diese besteht darauf, dass sie eine verlorene Erinnerung wiedererlangt hat und die Wahrheit sagt. Als Josephine wenig später ermordet wird, ist klar: Jemand möchte verhindern, dass die Vergangenheit ans Licht kommt. Olivia muss sich fragen: War ihre Großmutter wirklich eine Mörderin? Und was hat das Ganze mit Olivias eigenen traumatischen Erinnerungen zu tun?
"

Wie komme ich zu dem Buch?
Nachdem der Klappentext mich sehr neugierig gemacht hat, habe ich bei einer Leserunde auf Lovelybooks teilgenommen. 

Vorab: Meine Erwartungen
Ein Psychothriller von einem Autoren, von dem ich bisher noch nichts gelesen habe. 
Aber ich liebe Psychothriller, hoffe auf eine raffinierte Story und gute Unterhaltung.

Meine Meinung
Der Einstieg in dieses Buch fiel mir vergleichsweise leicht. 
Der Grundaufbau gefällt mir sehr gut. Der Bezug zur Zeit der Nazis und damit einhergehende Kriegsverbrechen macht auf jeden Fall neugierig und bringt Potential mit sich. 
Die kurzen Kapitel, die einen angenehmen Lesefluss garantieren, und die verschiedenen Zeitebenen, die Rückblenden mit sich bringen, bieten eine sehr gute Grundlage. 
Dennoch fehlt mir etwas, um so richtig eintauchen zu können. Meiner Meinung nach wurde das Grundpotential nicht vollkommen ausgeschöpft. 
Ein spannender Faktor wäre zum Beispiel der Bezug zum Job als Gedächtnistherapeutin der Protagonistin gewesen. Dies hat schlussendlich jedoch nicht wirklich zu irgendwelche Ereignissen beitragen können. 
Auch die Aufklärung kam am Ende recht überraschend, spontan und wird nicht weiter hinterfragt. 

Fazit
In Sophie L konnte Mathew Blake das bestehende Potential des Grundthemas leider nicht vollkommen ausschöpfen. 
Die Ereignisse bleiben recht oberflächlich, der Bezug zur psychologischen Komponente geht nicht in die Tiefe und verliert somit an Spannung. 
Immerhin wurde ich von kurzen Kapiteln durch die Seiten getragen. 
Weitere Bücher des Autors werde ich aber wohl nicht lesen. 

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Für die Challenge

Mein 1. Buch im Jahr 2026

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Vielen lieben Dank an Lovelybooks für dieses Rezensionsexemplar! <3

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